15. Januar 2012
1. Lauf zum vcb-motorsport Kart-Winterpokal
Nachdem ja die Freitagsveranstaltung nicht so toll lief, konnte Robert hier beide Läufe zum vcb Kart Winterpokal gewinnen und führt somit diese Meisterschaft bis zu den nächsten Läufen an. Leider kann er dann nicht teilehmen da er zu dieser Zeit mitten in den Klausuren steckt. Punktejagd alsoerst in den daraufolgenden Rennen.
WS
13. Januar 2012
Um die Wintermüdigkeit aus den Knochen zu bekommen nahmen Roert und Dominic am ersten Lauf zum diesjährigen Midnight Race auf der Kartbahn in Spandau teil.
Robert wurde vom Kartbahnbetreiber eingeladen mit dem ehemaligen Formel 3 und Mini-Chalenge Fahrer Kevin Fank zusammen an den Veranstaltung teilzunehmen. Dominic begeisterte seine Mitstreiter vom 24h Rennen in Jüterborg.
Bereits im Quali merkte Robert, dass an diesem Tag nur mit stumpfen Waffen gekämpft wird. Das ausgeloste Kart war bei beiden Fahrern 1 Sek. langsammer als das im freien Training gefahrene Kart, dass welch glückes Geschick von Dominic ausgelost wurde.
So kam es, dass Robert mit Kevin sich über eine Stunde die Seele aus dem Hals fuhren und immerhin auf einem aussichtsreichen 4. Gesamtrang (12) rumrutschten, bevor sie disqualifiziert wurden. Kevin hatte seine Emotionen über das schlecht laufende Kart nicht im Griff und ließ diese an einem zuvor überholten Teilnehemer aus.Dominic konnte mit seinem Team einen tollen 3. Platz einfahren. Leider werden ja beide diese Spaßvernstaltung nicht das ganze Jahr durchfahren aber sie haben ja mit den Läufen zur RCN eine schöne Entschädigung .
WS
2012
Jetzt stet es endgültig fest. Robert Schröder und Dominic Liedtke fahren in diesem Jahr weder zusammen in einem Auto!
Als Serie haben sie sich die RCN Rundsteckencallenge Nürburgring ausgesucht. Sicherlich währen beide lieber VLN gefahren, aber wie bei 95% aller Motorsortler, muss man das nehmen, wo das Budet reicht.
Für Dominic konnte wieder sein langjährger Hauptsponsor COLLONIL begeistert werden. Bei Robert war es erwartungsgemäs nach der Absage seiners Sponsors BSS etwas schwieriger, zumal sein Lebensmittelpunkt Studiumsbedingt ja jetzt in Rostock liegt. Umso mehr freuen wir uns natürlich, dass mit der Fa. CESA Bau und Immobilienmanagement wieder ein Sponsor gefunden wurde. Weitere Unertützung erhält Robert durch die Fa. Plan-Bau und die Fa. Rescon.
Nicht zu vergessen natürlich die Unterstützung beider Fahrer durch PS-Autolackierung, Peter und Sylvia Klobe.
WS
2010
So, jetzt ist der Stress seit einer Woche vorbei und alle Printmedien wurden ausgewertet. Die ersten Treffen "danach" haben stattgefunden und wir sind einheitlich der Meinung: "DAS WAR GEIL"! Sicherlich gibt es im Falle einer Wiederholung noch Handlunggsbedarf aber für ein zusammengewürfeltes Team brauchen wir uns mit dieser Leistung , insbesondere der Reparaturnacht, hinter keinem der anderen Teams zu verstecken. Das betrifft sowohl die Servicecrew als auch die von uns eingesetzten Fahrer. Immerhin wäre, wenn man nur die Rundenzeiten sieht , bei einem normalen Ablauf ein Gesamtplatz unter den ersten 30 drinnen gewesen.
Zum Ablauf. Nachdem wir ja bereits am Freitag die Fahrerreihenfolge festgelegt hatten, mußte das Auto ja bereits um 12.30 in den Vorstartbereich gebracht werden. So konnte Robert leider nicht an der Siegerehrung des Renault-Festivals teilnehmen und konnte die Zuschauermassen im Vorstartbereich genießen. Gegen 14.30 wurden dann die Startgruppen im Minutenabstand langsam in die Döttinger Höhe gebracht. Da wir ja auf P 71 standen, befanden wir uns in der 2. Startreihe und waren frohen Mutes, dass der Start optimal verlaufen würde.
Hier erteilte uns dann allerdings bereits nach einigen Minuten Roberts Hilferuf. "Ich komme die Berge nicht hoch. Der Wagen hat keinen ersten und zweiten Gang. Da das Feld aber immer so stark eingebremst wird, dass ich zum stehen komme, da komme ich im dritten Gang nicht weg." Wolfgang hat ihn daraufhin angewiesen sich etwas zurückfallen zu lassen und den Versuch bei freier Fahrbahn nochmals zu unternehmen. Das hat dann auch funktioniert. Nach einigen weiteren Telefonaten haben wir dann beschlossen Robert vorerst mit den verbleibenden 3 Gängen fahren zu lassen, da auf dem NBR der 2. Gang bei Renngeschwindigkeit max. 3x gebraucht wird.
Nach erfolgtem Start unter 220.000 Zuschauern spulte Robert seine Runden mit tollen Rundenzeiten ab und nach seinem Turn befanden wir uns in aussichtsreicher Position 8 unserer Klasse auf P 123 im Gesamt wieder.
Jetzt kam Dr. Peter Lührs. Peter fuhr einfach seine Runden. Ohne zu Murren kam er nach 2 Stunden zum Tanken und Fahrerwechsel und übergab an Dominic Liedtke. Noch immer nur mit drei Gängen fahrend hatte Dominic allerdings nach einer Stunde mit staken Vibrationen auf der Vorderachse zu kämpfen. eine Standzeit von 30 Min. konnte keine Probleme nachweisen. Es gab neue Reifen aber Dominic war nach einer Runde wieder da und wir suchten weiter den Fehler. Sicherheitshalber wurde so alles mögliche gewechselt und dann ging es wieder. Langsam kam die Dämmerung und es war an Maik Kraske, in die Nacht einzufahren. Jetzt hatte man endlich das Getriebe in Griff (lediglich der Rückwärtsganganschlag war falsch eingestellt und blockierte somit den Schaltweg) und Maik fuhr sofort Top-Zeiten. Da er so flott unterwegs war, gaben wir ihm zwei zusätzliche Runden, die uns dann zum Verhängnis wurden. Nach 7.22 Std kam der Funkspruch.: "Hatte einen Abflug. Habe das Manthay Auto zerstört. Stehe im Pflanzgarten. Weiß nicht was passiert ist. Bitte holt mich hier ab".
Somit machte sich Klaus mit Frank auf den Weg. Völlig überfüllte Straßen machten das Abholen nicht leichter, aber im Pflanzgarten angekommen konnte der Wagen mit Hilfe von zahllosen Zuschauern schnellstens aufgeladen werden.
Wolfgang, der ständig Funkkontakt zu allen Beteiligten hatte, kümmerte sich um die Zufahrt und die notwendigen Begutachtungen der technischen DEKRA Kommissare. Nach erfolgter Freigabe zur Reparatur durch den TK haben wir uns entschlossen, diese auch auszuführen. Wir hatten ja den Golf aus der RCN im Zelt zu stehen. Einige vom Team Hess-Esser begannen dort, den Motor auszubauen und die anderen begannen den Renn-Golf zu strippen. Es waren ja doch viele Teile, die beschädigt waren, leider auch der Motor. Bedingt durch den Aufprall wurde der Ölkühler abgerissen und das Öl bei noch laufendem Motor vollständig herrausgedrückt.
Maik sagte nachher, dass er dachte, er oder die Streckenposten hätten den Motor (Zündung) abgeschaltet, leider hatte der sich aber mangels Schmierung alleine abgeschaltet.
Dank an alle Beteiligten, die sich trotz nächtlicher Kälte daran machten die Mission "Ziel bei den 24h) zu erfüllen.
Nach einer Rundenzeit von 5.22 Std waren wir wieder dabei. Robert rutschte noch mal kurz an der Boxenmauer entlang nachdem ihn ein A8 gestreift hat aber sonst ging es dann ohne Probleme ins Ziel. Alle Fahrer kamen somit noch zweimal zum Fahren und hatten sichtlich ihren Spaß. In den Morgenstunden überkam dann einige die Müdigkeit (Fotos auf Picasaweb) aber als die Sonne dann hoch kam und das Ziel in immer kürzerer Entfernung war, waren alle wieder wach. Schade, dass es uns in der 7. Stunde getroffen hat. Der Golf hielt was er versprach. Die Umstände leider nicht.
Ein tolles Team hat sich zusammengefunden und eigentlich wollen es alle wiederholen.
Wolfgang Schröder
Fotos unter: http://picasaweb.google.de/Krassi56/24hRennenNurburgring2010#
16. Mai 2010
Hier erst einmal in Kürze die Würze.
Robert Schröder, Dominic Liedtke, Maik Kraske und Dr. Peter Lührs beenden die 24h "grüne Hölle"Nürburgring
als 121. Nach den ersten 7 gefahrenen Stunden trennte uns das führende Team von Manthey Racing den Vorderwagen vom Rest der Karosserie und bedingt durch den plötzlichen Ölverlust trat die Kurbelwelle den kurzen Weg durch den Motorblock an. Nachdem das Auto auf dem Hänger aus dem Pflanzgarten abgeholt wurde entschieden wir uns in Rücksprache mit den technischen Kommissaren, den Versuch einer Reparatur unter Austausch des kompletten Vorderwagens, Ölkühler, Wasserkühler, dem Motor und einiger anderer Aggregate zu unternehmen. Nach einer gemessenen Rundenzeit von 5.22 Std fuhr Robert dann als 179. in die Nacht. Wir konnten Position um Position gutmachen und überfuhren die Ziellinie als 121. von 197 in das Rennen gestarteten.
Alle von HARD Speed und Hess - Esser sind dem Sinn der 24h auf dem Nürburgring gefolgt und haben nach dem eigentlichen AUS durch Totalschaden nicht aufgegeben.
Die Fahrer bedanken sich für diesen Einsatz bei allen die dabei mit geholfen haben dieses Ergebnis einzufahren. Insbesondere bei allen, die die Nacht zum Tag machten und sich keinen Schlaf gönnten. Ganz besonders bei Frank, Wolfgang und Olaf, ohne den Einsatz der anderen mindern zu wollen.
Ein ausführlicher Bericht folgt, wenn die Eindrücke verarbeitet wurden.
"24h Presseabteilung"
15. Mai 2010
Am Vormittag kam der ersehnte Erfolg.
Robert Schröder gewinnt auf seinem Dacia Logan unter schwierigsten Wetterbedingungen die Startgruppe 3 beim 2. Renault Festivals auf der Nürburgring Nordschleife vor Hendrik Stoltd und Maik Kraske. Robert konnte seinen Logan mit 90 PS hoffnungslos untermotorisiertem Logan auf einem tollen 39 Gesamtrang von immerhin 114 Teilnehmern stellen und Maik wurde mit lediglich 20 Sek. Rückstand noch 44. Mit solch starken Fahrern braucht sich das HARD Speed Team nirgends verstecken.
14.5.2010
Erste Standortbestimmung im Renault Festival. Robert Schröder steht auf Pole und Maik Kraske auf 3.
Wenn sich die beiden einig sind, dann kann eigentlich bei beiden der Sieg nur noch unter sich ausgemacht werden. Hansa Racing fährt sowieso mit einem anderen Steuerteil und somit haben die sowieso mehr Leistung als wir von HARD Speed.
Beim 24h sind wir weiterhin gut dabei. Mit dem leistungsschwächsten Auto konnten wir uns nach dem 2. Training auf P 158 von 216 behaupten. Kleine Probleme mit dem 3. Gang und einem Stoßdämpfer konnten leicht behoben werden und wir gehen am Samstag frohen Mutes an den Start. Mittlerweile haben einige Top Teams bedeutend mehr Schwierigkeiten als wir und mehr Autos zerstört. Das kann nur Gutes bedeuten.
Samstag Früh werden wir ersteinmal die Klasse bei den Renault Days gewinnen und dann eine tolle Nacht und ein tolles Ergebniss bei den 24 h einfahren. Wir haben gebetet!
OK. Lightning geht es jedenfalls gut und somit kann alles nur toll werden.
Alles wird gut.
WS
14. Mai 2010
Himmelfahrt war ein guter Tag!
Am Vormittag konnten Robert und Maik mit einem tollen 10 Platz von 38 Teilnehmern mit ihrem "Seriengolf"in der RCN einen ersten Pokal mitnehmen. Das erste Training für die 24 lief völlig Problemlos, so wie auch das zweite. Alle vier Fahrer konnten ihre Pflichtrunden locker absolvieren und sind somit für das Rennen qualifiziert. Zwischenzeitig konnten Robert und Maik auch noch in der Renault Days mit ihren Dacia Logan einen kleinen Stempel aufdrücken. Die beiden rangierten bis kurz vor Ende des ersten Trainings immerhin mit ihrem hoffnungslos unterlegenden Logan unter den besten 30 von fast 100 Teilnehmern.
13. Mai 2010
Vormittags ging es noch sehr gelassen zu. Maik und Dr, Peter machten ihren Pflichtlehrgang für die 24h und Frank Hess und seine Mannschaft bereiteten die Autos für die RCN Teilnahme vor. Bei fast 200 Teilnehmern dauerte das naturgemäs etwas länger und so kamen wir erst in den Abendstunden zum erforderlichen Erfahrungsaustausch. Alles wird GUT! Morgen in der Früh ab 7.20 geht es dann zur RCN. Gleichzeitig werden Olli, Maik und Michi den Sitz beim 24h Golf nochmals umbauen und auch unsere Logans zum Technicker bringen. Die RCN wird um 8.00 gestartet und lediglich ein kleines Team wird die Logistik übernehmen. Wir gehen aber davon aus, dass wir mit einem Team in die Pokalränge fahren werden.
Mittags geht es dann erstmals mit dem 24h Einsatsfahrzeug auf die Zeitenjagt. Anschließend noch das erste Training für die Logans und in der Nacht das einzige Nachttraining. Hier müssen unser Fahrer erstmals unter Beweis stellen, dass sie den notwendigen Speed mitbringen. Eigentlich müssen wir uns aber keine Sorgen machen. Nach dem Pflichtlehrgang wurde das Team von den Instruktoren und Guids über den Klee gelobt. Schnellster und sicherster Fahrer seit langem. Das lässt doch sehr hoffen.
Morgen mehr.
WS
12. Mai 2010
Jetzt wird es langsam Ernst. Die Vorbereitungen sind abgeschlossen und die Fahrer sind mit dem Teamchef und Fam. Kraske als "Seelsorger" sind bereits am Ring. "Lightning " wurde am Dienstag Morgen in die Box gestellt. Papierabnahme und technische Abnahme sind problemlos erfolgt. Leider ist das die Veranstaltung der langen Wege und Wartezeiten. Technische Abnahme der 24h und auch Papierabnahme wurden schnellstens vollzogen, aber die Wartezeiten in der Zufahrt zum Fahrerlager waren mit mehreren Sunden schon sehr aufreibend. Unserer Logans stehen immer noch vor der Tür (hat aber nichts mit den 24h zu tun) und der einsetzende Regen und der dicke Nebel schlagen aufs Gemüt.
Heute waren wir dann am Abend noch gemütlich essen und stellten die Wagen noch in die Müllenbachschleife zur Einfahrt ins Fahrerlage zum Mittwoch. Hoffentlich funktioniert das dann auch. Am Mittwoch kommen dann die beiden Autosder RCN. Die werden dann vom Team Hess-Esser sofort in die Startaufstellung in der Nordschleifenzufahrt gebracht. Unsere vier werden dann ihren Lehrgang beenden und am Nachmittag kommen dann Olli, Maik und Michi um letzte Hand an die Logan und den 24h Golf zu legen. Das wird auch noch einmal eine lange Nacht.
Morgen mehr.
Wolfgang
4. Mai 2010
Maik und Peter, in Begleitung von unserem Technikpapst Olaf nahmen das Angebot an und reisten nochmals kurzfristig an den Ring um dem Einsatzwagen den letzten Schliff zu geben. Leider ging es auch da schon wieder nach lediglich 7 gefahrenen Runden in die Garage. Ein Stückechen Keramik einer neuen Zündkerze versgte das Zusammenspiel der Funken und entschloss sich mal ein paar Ventile in den Himmel zu schicken. Somit Leistungsverlust auf Zylinder 3 und ein schöner kurzer Arbeitstag für die Fahrer in der Eifel. Jetzt sollte es aber Gut sein mit den Rückschlägen. Wir wollen endlich mal eine Veranstaltung zu Ende bringen. Also bitte bis zum 17. Mai keine weiteren Rückschläge mehr!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
WS
26. April 2010
Jetzt wird es langsam ernst. Lightning läuft und soll ab heute seine Dauerlaufeigenschaften testen. Frank wird deshalb einige Nachtschichten in den Eifelbergen mit ihm verbringen. Am 4. Mai werden dann Dr. Peter Lührs und Maik Kraske in die Eifel fliegen und die letzten Einstellarbeit auf der Nordschleife vornehmen. Begleitet werden sie da von Olaf Beier, der die Technik nochmals unter seine Fittiche nehmen wird.
Alles wird gut!
WS
22. April 2010
Seit gestern läuft er!!!
Alles wird gut!
WS
17. April 2010
Die Anreise zum Nürburgring klappte hervorragend. Erstmals keine Probleme wie verlorene Hängerräder und zerrissene Keilriemen. Robert konnte am Freitag Abend noch eine Runde Nordschleife auf seinem Seriengolf fahren und am späten Abend nahmen wir dann noch die Papierabnahme in Angriff. Der Golf für Dr. Peter und Dominic und auch der Ersatzgolf für Maik und Robert standen bereit und sahen auch gut vorbereitet aus. Die technische Abnahme mussten wir dann allerdings auf den Samstag verschieben, da trotz Abnahmeverlängerung von 2 Stunden die Schlange um 21.00 noch sehr lang war. Auch am Nürburgring werden die Abnahmen offensichtlich immer wieder neu erfunden , sonst könnten wir uns nicht erklären, warum das immer wieder so lange dauert. So kamen wir gegen 23.00 ins Bett und wurden Nachts lediglich nochmals durch den eintreffenden Service geweckt.
Samstag früh um 7.00 ging es dann mit der Abnahme weiter und um 8.00 legte dann das Team mit dem freien Training los. im weissen Golf zuerst Dr. Peter, der den Ring ja bisher lediglich vom Tourifahren kannte und anschließend Dominic, der erstmals in seiner Zeit bei HARD Speed dem Golf eine Falte verpasste. Ein anderer Teilnehmer, der offensichtlich das Training mit "zum Abschuss freigegeben" verwechselte, ließ Dominic die Leitplanke küssen.
Im schwarzen Golf nahmen Maik und Robert die Zeitenjagt auf. Zuerst Maik, der sich erstmals in einem Golf zurechtfand und anschließend Robert. Beide waren auch im Training schon gut unterwegs und sollten ja sofort anschließend an das RCN Training noch in der Mini GLP den Ring weiter in sich aufnehmen.
So fuhren Maik und Robert auf dem Mini von Maik noch die GLP, die sie allerdings in aussichtsreicher Position frühzeitig beendeten. Ein anderer Teilnehmer der MINI GLP machte Maik im Service Bereich darauf aufmerksam, dass Wasser aus dem Motorraum auslief. Maik beendete sofort das Rennen, um weiteren Schaden von seinem Privat genutzten Mini abzuwenden. Beim genaueren Nachsehen wurde dann allerdings festgestellt, dass Maik die gesamte Veranstaltung mit eingeschalteter Klimaanlage gefahren ist. Dies führte naturgemäß zur Bildung von Kondenswasser, was dann abtropft.. Böse, wer jetzt denkt, dass der Teilnehmer, der Maik darauf aufmerksam machte das vielleicht wusste. So kam hier für die beiden Berliner jedenfalls kein Ergebnis zustande.
Sofort nach der GLP ging es dann in den Vorstartbereich der RCN. Nach ein wenig Futter und Auffüllen des Wasserhaushalts ging es dann im schwarzen Golf mit Robert Schröder los. Bei schönstem Wetter war trödeln natürlich nicht angesagt und die Setszeit lag lediglich 1 Min. unter der anschließenden Rundenzeit. Die erste Zeitrunde konnte Robert dann mit 9.01 und die zweite mit 9.04 abschließen, bevor er in seiner 4. Runde kurz vor der Döttinger mit ausgehebeltem Gaszug abgeschleppt wurde. Eine tolle Verständigung zwischen Frank Hess und Olaf Beier, in Koordination mit dem Teamchef Wolfgang Schröder ließ Robert Schröder nach geradeeinmal 10 Minuten Standzeit abseits der Strecke stehen und die Fahrt wieder aufnehmen. Leider kamen 8 Min später die erneuten schlechten Nachrichten. Anruf von Robert: "stehe im Pflanzgarten, kein Antrieb mehr!" Damit war dann der erste Einsatz in der RCN erledigt. Antriebswelle gebrochen. Beim 24h hätten wir sicherlich repariert, bei der RCN reicht dafür allerdings die Zeit nicht aus. Schade für Maik Kraske, er hat somit lediglich das Training auf dem Golf bestritten. Wenn Maik ähnliche Zeiten wie Robert gefahren wäre, dann ---hätte wente aber,--- ein Platz zischen 4 und 6 mit dem stark untermotorisiertem 2 er Golf drin sein können.
Der zweite Golf wurde im ersten Turn von Dominic Liedtke gefahren, dem es an diesem Tag wirklich nicht gut ging, Magenprobleme und aufkommendes Fieber veranlassten uns ihm freizustellen ob er durchfahren oder bereits frühzeitig zum Fahrerwechsel zu kommen. Aber offensichtlich machte es ihm dann doch viel Spass und mit Top Zeit von 9.17 kann keiner meckern. Nach seinem Turn kam dann Dr. Peter Lührs zu Einsatz. Dr. Lührs fuhr beherzt und umsichtig Zeiten bis 9.25 und unterstrich damit die von uns gesetzten Anforderungen zur Teilnahme an den 24h. Leider muss eine zu früh gestempelte Setszeit von Dominic Liedtke mit 24 Sekunden bestraft werden und da auch Peter Lührs, seine Setszeit mit 22 Sek unterschritt, kam nur ein 17. Platz in der Klasse von 35 Teilnehmern heraus, der allerdings für die erste Teilnahme an der RCN als super Ergebnis zu werten ist.
Am Abend kam es dann noch zu einem geselligen Zusammensein bei Frank Hess. Bei toller selbst gemachter Pizza der Hausherrin konnten wir den Einsatzwagen für die 24h erstmals besichtigen und Sitzproben unternehmen. Es gab lange Fachgespräche und alle Beteiligten sind zufrieden mit dem was sie dort sahen. Wir glauben alle fest daran, dass wir mit diesem Golf unter die ersten 30% in der Klasse beim 24h Rennen fahren werden..
WS
15.4.2010
Jetzt kommt es Knüppeldick.
Das Herz von Lightning will nicht so wie eigentlich geplant. Lightning hat Husten. Ab 5.000UmP gibt es starke Klopfgeräusche und lässt somit einen Einsatz zum Langstreckenrennen der RCN nicht zu. Ein schwarzes Brüderchen muß nun die Kastanien aus dem Feuer holen und alle hoffen, dass es Lightning bis zum 23. 4. wieder gut geht und wir noch ausreichend Zeit finden um ihm das Rennen beizubringen.
WS
14. April 2010
Jetzt überschlagen sich die Ereignisse:
Die Hochzeit ist vollzogen, das Baby hat sein Herz bekommen und wurde auf den Namen "Lightning" getauft.
Ab heute wird es laufen können und zum Wochenende ein Langstreckensportler!
Alles wird gut .
WS
12. April 2010 (nicht der 1. April)
Leider immer noch keine neuen Bilder.
Der Golf wird einfach nicht fertig. Das liegt nicht an uns oder den Leuten von Hess-Esser Motorsport, sondern an den verschiedenen Zulieferern und den damit verbundenen Schäden die mittlerweile aufgetreten sind.
Alles dreht sich dabei um den Motor. Zuerst gibt es keine passenden Nockenwellen- nachdem die aber schon 4 Monate bestellt waren. Dann kommen fehlerhafte Kolben und der Motorenbauer lässt mal eben einen Motor komplett ins Nirvana verschwinden weil die Kolbenbolzen um 5mm versetz waren. Neue zu bekommen ist kurz vor der Saison auch nicht so leicht und bei den Nockenwellen müssen wir jetzt vorerst auf einen anderen Hub als vorgesehen stzen. Das erfordert natürlich auch ein komplett neues Motormanagement und somit auch neue Einstellungen. Prüfstände sind in der Eifel aber auch nicht an jeder Ecke zu finden und kurz vor der Saison natürlich auch gut ausgebucht. Die Zusage des Motorenbauers, den rennfertigen Motor nun am 12.4.10 anzuliefern wollen wir mal glauben, da sonst auch der Termin zu den Einstellungen am Montag, der Termin zur Wagenpasserstellung und natürlich auch die notwendigen Einstellfahrten von mindestens 500km vor dem ersten RCN Lauf eher nicht zu bestreiten sind.
Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Wolfgang
Leider, leider.
Auch bei unserem Golf geht trotz langer Planung nicht alles so wie gewünscht. Erst lassen die Felgen lange auf sich warten und jetzt fehle die passenden Nockenwellen. Somit wird der Motor wohl erst in der 13. KW eingebaut und über Ostern eingefahren. Eigentlich sollte der Golf ja über Ostern schon mal in Berlin sein, damit wir den Sitz einpassen und ihn auf unsere Jungs abstimmen können. So werden wir aber wohl doch die erste RCN-Veranstaltung ohne jegliches vorheriges Training fahren müssen. Na ja, Robert und Dominic kennen ja wenigstens den Golf 2 aus dem Vorjahr und eventuell kann man ja auch vor der RCN noch am Vormittag an der GLP teilnehmen.
Vorerst feiern wir dann mal Ostern, wo wir erstmals unseren CK Maik mit seiner Familie in Berlin begrüßen dürfen.
WS
4.3.10
Auch im Kartsport geht es wieder los.
Junior Hendrik Grapp bei schlechtestem Wetter P9 in Kerpen.
Ausführlicher Rennbericht auf www.hendrik-grapp.de
WS
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